IGA Berlin vom 11.-16. Juni 2017


IGA Berlin vom 11.-16. Juni 2017 (Hansruedi Liechti)

Im letzten Jahr führte uns die Gartenreise nach Berlin, wo wir die IGA besuchten. Mit dem Doppelstöcker – Car der STI und gute Betreuung durch Susanne Schneiter fuhren wir nach Deutschland. Am ersten Tag ging es nach Emsing, wo wir den Bastionsgarten besuchten. Er ist seit 1998 wieder öffentlich zugänglich.

Auf 1500 Quadratmeter wachsen hier die ursprünglichen Pflanzen, die schon vor 400 Jahren hier vorgekommen sind. Viele, vom Aussterben bedrohte Arten werden in mühsamer Arbeit in Gewächshäusern aufgepäppelt.

Botanischer Garten Potsdam In einem netten Familienhotel in Emsing haben wir übernach-tet. Am anderen Morgen ging die Fahrt weiter Richtung Ber-lin. In Potsdam besuchten wir den Botanischen Garten, der 1950 auf dem Gelände der früheren Hofgärtnerei von Sanssouci gegründet wurde. Die Schauanlagen umfassen mit dem Betriebsgebäude eine Fläche von 8,5 Hektaren. Der Garten beherbergt rund 10 000 Pflanzenarten. In Berlin bezogen wir für 3 Nächte unser Hotel.

Am nächsten Tag besuchten wir die IGA. Die Ausstellung wurde ausserhalb der Stadt angelegt und war 100 Hektaren gross. Eine Seilbahn verband einzelne Teile des Geländes, das sehr weitläufig war. Auf einer Fläche von 25 Hektaren waren die Themengärten mit internationaler Gartenkunst aus Asien, den vorderen Orient und Europa zu sehen. Weitere Höhenpunkte waren die englischen Gärten, die Tropenhalle und die Wasserkanäle entlang der Promenade. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir ins Hotel zurück. Anschliessend gab es eine interessante Stadtführung durch Berlin zu Fuss und mit Car.

Am nächsten Tag gab es einen Ausflug in den Spreewald. In Lübenau stiegen wir in die Holzkähne und glitten sacht durch die beidseits bewaldeten Kanäle. Wir vernahmen viel Interessantes über die Region. In der restaurierten Altstadt von Lübenau konnten wir uns verpflegen und hatten noch Einkaufsmöglichkeiten vor der Rückkehr nach Berlin.

Am nächsten Tag verliessen wir Berlin und die Reise führte uns nach Frankfurt, wo wir den neu gestalteten Palmengarten besuchten. Grossartig sind die Anlagen und die eindrucksvollen Tropenhäuser mit 13 000 Pflanzen. Noch lange hätten wir uns hier verweilen mögen. Aber die Zeit drängte zum Aufbruch. Die letzte Nacht verbrachten wir in Eltwille am Rhein.

Auf der Heimreise machten wir einen Halt in der ehemals berühmten Staudengärtnerei der Gräfin von Zeppelin in der Nähe von Mühlheim, wo wir das Mittagessen mit Warten verdienen mussten. Wer noch keine Souveniers gekauft hatte, dem bot sich hier die letzte Gelegenheit. IGA

Glücklich und ausgefüllt mit vielen neuen Eindrücken erreichten wir wieder unser Schweizerländle.